GESCHICHTE

1964 hatten vier Joner Männerchörler im Rest. Schäfli genug. Nach einer weiteren ereignislosen Fasnacht beschlossen sie, dass es im Dorf wieder eine richtige Fasnacht braucht. Sie orientierten sich an einen alten Brauch, dass in den 1930er und 40er Jahren der Joner Gemeinderat Wurst und Brot an die Schulkinder verteilte. Gedacht getan. Der Name «Fasnachtsbruderschaft vom Wurstkranz Jona» war schnell gefunden und Programm.

Die erstmalige «Wurstausteilete» erfolgte 1965 auf dem Schulhausplatz Dorf. Anstatt der erwarteten 500 Kinder kamen 1000! Heute werden rund 3’400 Würste verteilt.

Die ersten Austeileten wurden durch Spenden finanziert. Trotz des steten Mitgliederzuwachses in der Bruderschaft erfolgte die Finanzierung 1969 erstmals durch das Schüblig-Bankett, angefangen in der Kegelbahn im Rest. Rössli. Das Bankett ist heute ein riesiger Publikumsmagnet und findet im proppenvollen Stadtsaal Kreuz vor über 700 Gästen statt.

1966 entstanden die ersten Satzungen. Darin wird der Zweck der Bruderschaft definiert: Pflege der alten Fasnachtsbräuche, d.h. die Austeilete der Würste an die Jugend. Das ist heute noch genauso! Weiter wurde beschlossen, die Bruderschaft auf 21 Brüder zu beschränken und diese Anzahl möglichst einzuhalten. Ausserdem kann nur jemand Wurstbruder werden, wer von einem Mitglied vorgeschlagen und vom Hohen Rat einstimmig gewählt wird.